Elbe Ausklang 2026 – treiben, zeiten, grillen

3. Oktober – Tag der Deutschen Einheit und SVAOe Elbe Ausklang. Genau wie beim Senatspreis waren die blauen Bereiche bei Windy seit Tagen festgenagelt. Blau heißt seeeehr wenig Wind, und so zitterte man sich Richtung Wochenende. Das Auslaufen fühlte sich dann auch ein wenig nach Alibiveranstaltung an: Probieren wir’s halt, aber gesegelt wird heute nicht. Wir sollten uns irren.

Seltene Gelegenheit, mit „Herz Jung“ auf gleicher Höhe zu sein…

In Wettfahrt 1 trieb das Feld mehr oder weniger um die Wette elbabwärts. Die Wettfahrtleitung zog die Reißleine, setzte an der ersten Bahnmarke, Tonne 116, Flagge S und ließ dort zeiten. Wettfahrtleiter Andreas Sasse hatte das Verfahren in weiser Voraussicht schon bei der Steuerleutebesprechung noch einmal genau erklärt. Gereicht hat es trotzdem nicht für alle: Einige Boote trieben mangels Wind schlicht an der Tonne vorbei. Auf dem Rückweg wurde Schlepphilfe von allen ohne Motor oder mit kleinem Außenborder dankend angenommen. Im Sinne der Veranstaltung war es natürlich richtig, es zu versuchen. Segelbare Bedingungen für die Elbe Super Sailing Tour waren das aber eigentlich nicht – treiben tun wir alle gleich schnell.

In Wettfahrt 2 legte der Wind etwas zu, sodass zumindest anständig gesegelt werden konnte. Auch hier wurde verkürzt, diesmal aber mit Flagge K: einmal um Tonne 110 und dann mit Spi wieder elbaufwärts direkt ins Ziel vorm Yachthafen. Also ein bisschen anders als in Wettfahrt 1. Es soll Teams gegeben haben, die das erst im Laufe der Rückfahrt so richtig kapiert haben. Dass dazu auch der Autor dieses Blogs zählt, ist bislang nicht bestätigt.
Beide Wettfahren gewann übrigens Peter Hauschildt mit seiner Elb-H-Jolle „Herz Jung“.

Bei der Regattaparty am Grillplatz West, erstmals unter der neuen Zeltplane, wurde dann zum letzten Mal in der Saison 2026 der Grill angeworfen, wieder bei bestem Wetter. Ein richtig guter Abschluss.

Alle Ergebnisse gibt’s bei manage2sail und alle Fotos sind von Jan Kruse.